Veelen Dank ok, Bergedorfer Zeitung!
Montag, 8. September 2014
Mittwoch, 20. August 2014
Pérdita in de Landeszeitung Lümborg
Un Düvel ok, twee Bookverköpersch hefft glieks anropen un bestellt. Man to, ik heff je noch welk!
Henwiest warrt ok up miene annern Böker As ik noch wat jünger weer …, Dree Kinner un en Peerd un Hest du al mål in en Vågelnest seten? Kloor is je mål – jeedeen vun de Kritikers süht up sien egen Oort un Wies. Nix mit dat Beschüerte ut uns Schooltiet: „Wat will de Dichter uns hier vertellen?“ Man låt mi düt seggen, leve Lüüd: Nich allens in Pérdita is egen Beleevnis, is Autobiographie, un ok in de annern Böker nich. As lütt Grootsöhn Tjark mål seggt, in Dree Kinner un en Peerd: „Du, Opa Hayo, is dat ok wohr?“ „Hm, also, dat kunn åver angåhn, nich?“
Pérdita is ok wedder up Platt up de rechte Siet un Hoochdüütsch links. En heel groten Bült vun miene Lesers köönt gor keen Platt; hefft linker Hand leest un hefft sük denn an’t Platt versöcht. Villicht bringt uns Plattsnackers dat jå en beten Nåwuss?
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Plattdüütsch,
Story
Mittwoch, 2. Juli 2014
Pérdita – Studeern un Leevde nå den letzten Weltkrieg
Nu liggt dat neje Book vör mi, blank un in blau, mit den Hamborger Håven up den Titel un in‘n Achtergrund de Skyline mit den Michel.
An welk vun de Kapitels heff ik bi föffteihn Johr arbeidt. Bün ik mit dat Resultåt tofreden? Dat geiht. Gifft dor Passåschen, de ik geern noch wat ümstellen müch. Man denn kunn sük de kumplete Indruck ok wat ännern.
Is de Novell egenlich wohr? Ik segg, allens wat nå Litratuur rüükt, is wohr, tominnst wohrer as dat Leven sülvst.
Gifft dat de Lüüd ut de Geschicht, hett dat jem geven? Swore Fråg. Ik meen, ehrer nich.
Leest dat Book, leve Mitminschen, för låter mittosnacken. Man leest up egen Gefohr. Wenn Ji scharp sünd up en Happy End, denn låt dat blieven.
An welk vun de Kapitels heff ik bi föffteihn Johr arbeidt. Bün ik mit dat Resultåt tofreden? Dat geiht. Gifft dor Passåschen, de ik geern noch wat ümstellen müch. Man denn kunn sük de kumplete Indruck ok wat ännern.
Is de Novell egenlich wohr? Ik segg, allens wat nå Litratuur rüükt, is wohr, tominnst wohrer as dat Leven sülvst.
Gifft dat de Lüüd ut de Geschicht, hett dat jem geven? Swore Fråg. Ik meen, ehrer nich.
Leest dat Book, leve Mitminschen, för låter mittosnacken. Man leest up egen Gefohr. Wenn Ji scharp sünd up en Happy End, denn låt dat blieven.
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Book,
Leevde,
Litratuur,
Plattdüütsch,
Story
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Moord un Dootslag
Dat gifft dor so’n poor Bökerschriever, de en nejet Book rutgeven wüllt, so mit allerhand kriminelle Geschichten. Un of ik ok een wüss, so mit Moord un Dootslag, hefft se frågt. Nee, nee, sülk Ideen heff ik mi al lang afwennt. Ik bün en ollen Mann, en ganz liedsåm un sachtmödigen Opa, tominnst to miene Grootkinner.
Man de Upgåv weer je dull!
Also liekers, nu is de Geschicht fardig
un en halven Hart-Infarkt.
So wiet, so schöön. Man nu kümmt de Håken: Ik heff de Såk as ,Ik-Verteller‘ schreven. Dat heet, ik heff allens in Gedanken dörchleevt. Nu heff ik en förchterlich slecht Geweten! Jede Nacht drööm ik, ik sitt in U-Haft, un mien Afkåt kümmt nich. Un nülich nameddags park ik an en Landstråt, höör Musik un drüssel so’n beten, as Polizei anhölt un frågt, wat mit mi los weer. Un ik verjåg mi un bölk los: „Dat weer Notwehr, dat weer Notwehr!“
Do weer wat los!
Nee, nee, nix mehr mit ,Ik-Verteller‘. Nu lever uur-olle Dööntjes, as Grootvadder noch achter den Ploog ran sluur un Grootmudder de Bettlakens mit de Hand ruffel.
Also liekers, nu is de Geschicht fardig
- mit Blootschann
- Eh-Breken
- Brodermoord
un en halven Hart-Infarkt.
So wiet, so schöön. Man nu kümmt de Håken: Ik heff de Såk as ,Ik-Verteller‘ schreven. Dat heet, ik heff allens in Gedanken dörchleevt. Nu heff ik en förchterlich slecht Geweten! Jede Nacht drööm ik, ik sitt in U-Haft, un mien Afkåt kümmt nich. Un nülich nameddags park ik an en Landstråt, höör Musik un drüssel so’n beten, as Polizei anhölt un frågt, wat mit mi los weer. Un ik verjåg mi un bölk los: „Dat weer Notwehr, dat weer Notwehr!“
Do weer wat los!
Nee, nee, nix mehr mit ,Ik-Verteller‘. Nu lever uur-olle Dööntjes, as Grootvadder noch achter den Ploog ran sluur un Grootmudder de Bettlakens mit de Hand ruffel.
Sonntag, 3. November 2013
Sünndag up Platt mit Koffie un Koken - tweemål
Sonntag, 8.12.13, 16:00
Wasserturm Lüneburg, Bei der Ratsmühle 19, 21335 Lüneburg
Hayo Schütte: Plattdüütsche Geschichten & Swing op de Deel: Swing mit Swung op Platt
Hayo Schütte ist gebürtiger Ostfriese, lebt nun aber schon viele Jahre - und das sehr gern - im Wendland. Er war Fremdsprachenlehrer am Gymnasium, und seit seiner Pensionierung beschäftigt er sich am liebsten mit Platt in seinen vielen Varianten. Drei Bücher mit plattdeutschen Geschichten hat er bisher veröffentlicht, seine erste Novelle wird bald folgen. Er arbeitet im plattdeutschen Arbeitskreis am Hamburger Institut für Lehrerfortbildung mit, mit dem er unter anderem die Grimmschen Märchen ins Plattdeutsche übersetzt hat.
Mit seinen Geschichten beweist er, dass Plattdeutsch keineswegs nur etwas für nostalgische Beschreibungen der ‚guten alten Zeit’ oder lustige Döntjes ist, sondern ernstzunehmende literarische Qualität haben kann. Dabei kommt der hintersinnige Humor keineswegs zu kurz. Es muss angemerkt werden, dass nicht alle seine Erzählungen völlig mit der Wahrheit übereinstimmen.
Dass Plattdeutsch nicht altmodisch sein muss, zeigt auch das Quartett Swing op de Deel. Die vier munteren Musiker präsentieren Swing-Standards, von Hayo Schütte eigens für sie ins Plattdeutsche gebracht.
Die Sängerin Rika Tjakea beherrscht mit viel Charme und Ausdruckskraft sowohl die sanften als auch die kräftigen Töne, Andreas Hansen spielt eine mitreissende Jazzgitarre, Jens Balzereit sorgt als gewiefter alter Hase am Kontrabass für den nötigen Drive, während der erfahrene Schlagzeuger Thomas Laukat mit Akkuratesse und Spielwitz (und mancher Albernheit) das solide rhythmische Fundament beisteuert.
Wasserturm Lüneburg, Bei der Ratsmühle 19, 21335 Lüneburg
Hayo Schütte: Plattdüütsche Geschichten & Swing op de Deel: Swing mit Swung op Platt
Hayo Schütte ist gebürtiger Ostfriese, lebt nun aber schon viele Jahre - und das sehr gern - im Wendland. Er war Fremdsprachenlehrer am Gymnasium, und seit seiner Pensionierung beschäftigt er sich am liebsten mit Platt in seinen vielen Varianten. Drei Bücher mit plattdeutschen Geschichten hat er bisher veröffentlicht, seine erste Novelle wird bald folgen. Er arbeitet im plattdeutschen Arbeitskreis am Hamburger Institut für Lehrerfortbildung mit, mit dem er unter anderem die Grimmschen Märchen ins Plattdeutsche übersetzt hat.
Mit seinen Geschichten beweist er, dass Plattdeutsch keineswegs nur etwas für nostalgische Beschreibungen der ‚guten alten Zeit’ oder lustige Döntjes ist, sondern ernstzunehmende literarische Qualität haben kann. Dabei kommt der hintersinnige Humor keineswegs zu kurz. Es muss angemerkt werden, dass nicht alle seine Erzählungen völlig mit der Wahrheit übereinstimmen.
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| Foto: Bernd Hellwage |
Die Sängerin Rika Tjakea beherrscht mit viel Charme und Ausdruckskraft sowohl die sanften als auch die kräftigen Töne, Andreas Hansen spielt eine mitreissende Jazzgitarre, Jens Balzereit sorgt als gewiefter alter Hase am Kontrabass für den nötigen Drive, während der erfahrene Schlagzeuger Thomas Laukat mit Akkuratesse und Spielwitz (und mancher Albernheit) das solide rhythmische Fundament beisteuert.
Sonntag, 15.12.13, 15:00
Villa Rübe, In den Wiesen 2, 29575 Eddelstorf
,De Keerls‘ können‘s auch allein: zu dritt widmen sie sich als Andreas Hansen Trio vor allem dem Blues und Swing sowie Eigenkompositionen ihres Bandleaders. Der Gitarrist und
Sänger Andreas Hansen ging einen weiten musikalischen Weg über Blues, Soul,
Gospel, Reggae und afrikanische Musik, um beim Jazz seine neue/alte
musikalische Heimat zu finden. All diese Stilrichtungen haben in den
vergangenen 20 Jahren Spuren hinterlassen und finden sich nicht nur als Zitate
in seinem abwechslungsreichen Gitarrenspiel wieder.
Villa Rübe, In den Wiesen 2, 29575 Eddelstorf
Hayo Schütte - Lesung & Andreas Hansen Trio - Swingin' the Blues
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| Foto: Bernd Hellwage |
Bassist Jens
Balzereit ist in der Region als erfahrener Kontrabassist bekannt und mit
seiner Form- und Intonationssicherheit der Rückhalt der Formation. Percussionist Thomas Laukat besticht durch rhythmische
Sicherheit, Originalität, Witz und Spielfreude.
Das wichtigste für alle drei: das Publikum soll genießen und
sich amüsieren. Spielwitz, Spaß, Melodie und Dynamik sind wichtiger als die
Präsentation komplizierter Jazz-Skalen. Der wippende Fuß siegt!
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Lesung,
Musik,
Plattdüütsch,
Veranstaltung
Achter’t Kap (Haiku)
Achter’t Kap Afgrund
Man hoou! Wat mooi is dat hier
Bleuht noch de Blömen
Kiek jem an un rüük
Kunn sien dat s’ di bold afhålt
Sinnig Fööt vörut
Letzten Wien in’t Glas
Någeten doot s’ di nich mehr
Drink dat mit Verstand
Hayo Schütte
ut Hest du al mål in en Vågelnest seten?
Man hoou! Wat mooi is dat hier
Bleuht noch de Blömen
Kiek jem an un rüük
Kunn sien dat s’ di bold afhålt
Sinnig Fööt vörut
Letzten Wien in’t Glas
Någeten doot s’ di nich mehr
Drink dat mit Verstand
Hayo Schütte
ut Hest du al mål in en Vågelnest seten?
Freitag, 21. September 2012
Cacherien in'n Harvst
Wenn du ut dat Kökenfinster kickst, sühst du den groten Walnöötboom, knallvull mit Frücht, un du sühst ok den groten Mast mit dat Störkennest, man dat is gottsleider al wedder lerrig. Woso dat? De groten Vagels sünd vör ein poor Weken losflagen, sünd up Tuur un fleegt na ehr Winterquarteer, sünd seker bold wedder twüschen Elefanten un anner Deerten langbeent to steltern.
Is man schaad! Man wi hefft de gode Utsicht, dat se tokamen Johr torüch kamt un baven vun't Dack rünner klappert. Ik meen, denn is uns Welt wedder in de Reeg.
Is man schaad! Man wi hefft de gode Utsicht, dat se tokamen Johr torüch kamt un baven vun't Dack rünner klappert. Ik meen, denn is uns Welt wedder in de Reeg.
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